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Armutsforum 26. Oktober 2022: Digitalisierung und Armut – Chancen, Hürden und Anforderungen

Am diesjährigen Armutsforum beleuchteten wir die Chancen und Hürden der Digitalisierung für Armutsbetroffene. Und wir diskutierten, welche Anforderungen sich an Gesellschaft, Politik und Wirtschaft stellen.
Aus unserem Alltag ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken: in der Schule, bei der Wohnungssuche oder im Job. Diese digitale Transformation bietet grosse Chancen, etwa weil neue Berufsfelder entstehen oder Abläufe sich vereinfachen. Gleichzeitig werden Menschen ausgeschlossen, die keinen Zugang zu digitalen Mitteln haben, da ihnen Grundkompetenzen oder die Infrastruktur fehlen. Gerade Armutsbetroffene haben dadurch ein grosses Risiko, den Anschluss zu verlieren.

Am Armutsforum 2022 beleuchteten wir einerseits konkrete Situationen aus dem Alltag von Armutsbetroffenen, andererseits blickten wir auf zukünftige Entwicklungen. Weiter diskutierten wir Fragen wie: Was brauchen Menschen, um vom digitalen Wandel zu profitieren? Welche Best-Practices von digitaler Teilhabe gibt es und welche Hürden gilt es zu überwinden? Wie sieht der Alltag von Personen aus, die über eine digitale Plattform wie Uber oder Batmaid arbeiten? Können Smart-City-Konzepte eine Stadt tatsächlich sozialer machen? Oder bietet die virtuelle Welt wie das «Metaverse» eine Chance für eine gerechtere Welt? Und was braucht es eigentlich von Seiten der Hilfsorganisationen und der Politik, um auf den digitalen Wandel zu reagieren?

Am 16. Armutsforum referierten:
  • Isabelle Lüthi, Grundlagen Caritas Zürich: Armut und Digitalisierung in Zahlen
  • Prof. Dr. Karin Schwiter, Assistenzprofessorin für Arbeitsgeografie an der Universität Zürich, Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF: Plattformarbeiter*innen: Die neuen Arbeitsrealitäten in Kürzest-Jobs, die über digitale Plattformen vermittelt werden
  • Christine Mühlebach, MSc Soziale Arbeit, Kompetenzzentrum Digitalisierung & Soziale Arbeit bei sozialinfo.ch: «Digitaler Wandel zum Wohl aller. Wirklich?» Eine Auseinandersetzung mit Exklusionsrisiken digitaler Teilhabe
  • Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich: Smart City für alle
  • Jean-Daniel Strub, Co-Gründer und -Geschäftsführer von Ethix (Lab für Innovationsethik): Schöne neue Welt des Metaverse: Mehr vom Gleichen oder Raum der (sozialen) Utopien?
  • Andreas Freimüller, Campaigner und Geschäftsführer von Campax: Beispiel Gastfamilienprojekt – schnell umsetzbare digitale Chancen für Hilfswerke
Moderation: Christina Caprez, Journalistin und Soziologin

Abstracts der Referate und Forderungen an Politik und Wirtschaft als pdf:
Das Armutsforum wurde als Livestream übertragen, die Aufzeichnung steht hier zur Verfügung.
 
Hinweis: Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes haben wir die im Video interviewte Reinigungsangestellte mit einem Filter anonymisiert.
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