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Mehr Fairness in der Asylsozialhilfe

19.01.2023
Wie viel Geld eine geflüchtete Person im Kanton Zürich bekommt, hängt von der Wohngemeinde ab. Diese Ungleichbehandlung soll sich nun ändern: Der Kantonsrat unterstützt eine Vereinheitlichung der Asylsozialhilfe.
Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge und Personen mit Schutzstatus S bekommen im Kanton Zürich weniger Geld als anerkannte Flüchtlinge. Ausserdem hängt die Höhe der Unterstützung von der jeweiligen Gemeinde ab. Denn es gibt im Kanton Zürich keine verbindlichen und einheitlichen Vorgaben zur Asylsozialhilfe, nur Empfehlungen. Einige Gemeinden halten sich daran, andere nicht.

Diese Woche wurde im Zürcher Kantonsrat eine Vorlage vorläufig überwiesen, die das ändern möchte: Die parlamentarische Initiative fordert, dass alle Gemeinden einheitliche Beiträge auszahlen – und es somit nicht vom Zufall abhängt, wie viel Geld eine geflüchtete Person erhält.

Ausserdem verlangt die Initiative grundsätzlich höhere Beiträge für Geflüchtete.

Caritas Zürich unterstützt Bestrebungen zur Vereinheitlich der Asylsozialhilfe. Es darf nicht sein, dass die Existenzsicherung von einem Zufall abhängt. Wir setzen uns ausserdem für eine bessere finanzielle Unterstützung von Geflüchteten ein. Viele Geflüchtete müssen mit extrem knappen Budgets leben und das erschwert ihre Integration und ist belastend. Mehr finanzieller Spielraum erleichtert die soziale Teilhabe.