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Google.org unterstützt Caritas-Märkte im Kanton Zürich

03.01.2023
Ein Zeichen gegen die Teuerung: Dank einer grosszügigen Spende von Google.org ist Caritas Zürich in der glücklichen Lage, der Kundschaft ihrer Caritas-Märkte bis auf Weiteres 10 Prozent Rabatt anbieten zu können.
Lokales Engagement gegen die Teuerung: Google.org spendet einen signifikanten Betrag an Caritas Zürich, damit Kundinnen und Kunden des Caritas-Markts für die nächsten Monate mit 10 Prozent Rabatt einkaufen können.

Corona, Krieg – und jetzt noch die Teuerung: Die vergangenen zwei Jahre waren für alle
eine Herausforderung, ganz speziell aber für von Armut Betroffene. Und es geht weiter: Zwar
sind Teuerung, steigende Energiepreise und erhöhte Krankenkassenprämien noch eher ein
bedrohliches Rauschen im Walde. Caritas Zürich geht aber stark davon aus, dass Anfang
2023 ein Ruck durch die unteren Einkommensklassen gehen wird. Dann nämlich, wenn die
definitiven Strom- und Gasrechnungen im Briefkasten liegen und wenn die neuen Prämien
bekannt sind.

Zur Teuerung muss man wissen: Laut Landesindex der Konsumentenpreise gibt die
durchschnittliche Familie rund 50 Prozent ihres Einkommens für Konsumgüter aus. Bei den
tiefen Einkommen sind es gerne bis zu 90 Prozent. Das heisst: Arme Haushalte geben 30%
für Wohnen und Energie aus (doppelt so viel wie durchschnittliche), und Krankenkassen-
Prämien steigen im Durchschnitt 6%, für arme Haushalte macht das fast 15% des
Haushaltsbudget aus.

Caritas Zürich ist nun in der glücklichen Lage, die Auswirkungen der Teuerung zumindest ein
bisschen zu lindern. Dank der grosszügigen Spende von Google.org können Kundinnen und
Kunden im Caritas-Markt bis auf Weiteres mit 10 Prozent Rabatt einkaufen. «Die aktuelle
Energieknappheit und die steigenden Krankenkassenprämien bringen viele Menschen in der
Schweiz an der Armutsgrenze in Bedrängnis», sagt Christine Antlanger-Winter, interim
Country Director Google Schweiz. «Es freut mich sehr, dass wir diese Menschen dank der
Zusammenarbeit mit Caritas Zürich in diesem Winter mit einem Google.org-Grant
unterstützen dürfen.»

Björn Callensten, Direktor von Caritas Zürich, doppelt nach: «10 Prozent Rabatt im Caritas-
Markt sind ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen der Teuerung zu mildern», sagt Björn
Callensten, Direktor von Caritas Zürich. «Wir sind dankbar, dass uns Google diese
Möglichkeit eröffnet. Um der Situation langfristig gerecht zu werden, braucht es aber auch
das Engagement der Politik: faire Löhne und höhere individuelle Prämienverbilligung sind
hier nur zwei von vielen Stichworten.»