Gesetzesänderung mit drastischen Folgen

23.08.2018
Im September 2017 hat das Zürcher Stimmvolk beschlossen, vorläufig aufgenommene Personen von der Sozialhilfe auszuschliessen. Ein aktueller Bericht zeigt die beunruhigenden Folgen dieser Sparpolitik auf.
Im September 2017 hat das Zürcher Stimmvolk entschieden, die Leistungen für vorläufig aufgenommene Personen von Sozialhilfe auf Asylfürsorge zu kürzen. Caritas Zürich hat sich aktiv gegen diese Gesetzesänderung engagiert. Denn die Folgen dieser Sparmassnahmen sind drastisch, wie der aktuelle Monitoringbericht von map-F zeigt. Erste Beobachtungen aus den Gemeinden zeigen, wie Integrationsbemühungen der Betroffenen verunmöglicht werden. Die vermeintliche Sparpolitik ist entsprechend kurzsichtig und verursacht längerfristig ungeahnte Folgekosten.