Aktionen zum Flüchtlingstag 2020

10.06.2020
Beim Namen nennen – 38 739 Opfer der Festung Europa:
Seit 1993 sind mindestens 38 739 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben.

Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden an Grenzübergängen erschossen. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys.

An den Aussengrenzen Europas und in Nordafrika leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Flüchtlingscamps unter katastrophalen Bedingungen. Besonders auf den griechischen Inseln ist die Situation dramatisch. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.

Das ist traurig. Das bleibt ein Skandal. In verschiedenen Städten der Schweiz finden im Juni Veranstaltungen statt, um der Tragödie zu gedenken, und ein Zeichen gegen die Ungerechtigkeit zu setzen.

Die Aktion findet schweizweit statt. In Zürich ist auch youngCaritas vor Ort:

Samstag, 20. Juni, 10–18 Uhr,
Mahnwache und diverse Aktionen, Wasserkirche

Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr,
ökumenischer Gottesdienst, Grossmünster

Möglichkeiten zum Mitmachen, beispielsweise Namen lesen, Namen schreiben, Briefe schreiben, etc. sowie das detaillierte Programm sind unter beimnamennennen.ch abrufbar.