Gegen Ausgrenzung, für Perspektiven

(22.06.2010)

Mit «Luutstarch» haben Organisatoren, Musiker, Helfer und rund 5'000 Besucher am letzten Samstag ein Zeichen gesetzt gegen Ausgrenzung und für Chancengleichheit. Das Engagement von Caritas Zürich und zahlreichen Partnern am Openair «No Country Day» traf trotz Regen und Kälte auf offene Ohren: Die universelle Sprache der Musik vereinte Jung und Alt, Reich und Arm.

Unter dem runden Dach im Innenhof des Landesmuseum in Zürich traf sich bei strömenden Regen ein interessiertes Publikum. Der junge Zürcher Oberländer CanavaR spielte seinen Song gegen Ausgrenzung und sorgte damit ein erstes Mal für lautstarken Applaus und Zustimmung. Der in der Schweiz aufgewachsene Sohn Türkischer Einwanderer weiss, wovon er spricht: Ausgrenzung erlebt er als Ausländer sowohl in der Schweiz als auch in seinem Heimatland.

Gemischtes Publikum spannte zusammen
Auch Black Tiger und die Mundartisten erinnerten in ihren Songs und Ansagen immer wieder an die Tatsache, dass es auch bei uns Menschen gibt, die nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und sozial ausgegrenzt werden. Das Publikum wusste, wovon die Musiker sprachen, und zeigte sich entsprechend begeistert. Inder mit Turban und Schnabelschuhen tanzten mit Fussballfans mit Fahnen und Homeboys mit Baseballcaps. Am späteren Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne und rund 1'500 Zuschauer erlebten ein energiegeladenes letztes Konzert von Marc Sway.

Es bleibt noch viel zu tun
Was denn nun konkret getan werden kann für mehr Chancengleichheit, zeigten vor dem Landesmuseum zahlreiche Partnerorganisationen wie zum Beispiel Pfadi Züri, Jungwacht Blauring Zürich, Kabel, die Jugendseelsorge oder die Flüchtlingshilfe. Die entstandenen Partnerschaften sind ein Gewinn für alle Beteiligten und werden auch weiterhin für laute, starke Zeichen sorgen, denn es gibt noch viel zu tun.


  Medienmitteilung  (0.01 MB)


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