Armutsforum

Jährliches Forum zum Thema Armut

Caritas Zürich führt jährlich Ende Oktober das Zürcher Armutsforum durch. Resultate aus unserer Grundlagenarbeit werden einem grösseren Publikum vorgestellt und von Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert.

2010: versteckt, verschämt, verdrängt

Selbstwertgefühl und Armutsbetroffenheit im reichen Zürich.

Wie sieht Armut bei uns aus? Was bedeutet sie für die Betroffenen? Wie können wir dazu beitragen, dass Arme ihr Selbstwertgefühl nicht ganz verlieren, und wie geben wir der sozialen Integration eine starke Stimme im Kanton? Das sind die Fragen, die wir mit Ihnen diskutieren wollen.

Unsere Sensibilisierungskampagne «wir sind arm» zeigt die Armut im Kanton Zürich, Prof. Ueli Mäder spricht über den Einfluss von Armut auf das Selbstbewusstsein, und schliesslich stellen wir Ihnen unsere Ideen für eine «Plattform Soziale Integration» vor.
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   Programm (0.28 MB)
 

2009: Armutsbekämpfung in Zürich – Versagt die Politik?

Von der historischen Analyse zur Zukunftsvision.

Für Betroffene ist Armut die alltägliche, belastende Realität. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, welche direkten Einfluss auf den Alltag von Armutsbetroffenen haben, sind das Resultat eines ständigen politischen Aushandlungsprozesses. In unserem neuen Diskussionspapier analysieren wir die Armutspolitik im Kanton Zürich. Wie geht die Politik mit der Armut um, und wie nimmt die Gesellschaft sie wahr? Die entsprechenden Entwicklungen werden über drei Jahrzehnte beleuchtet. Zudem zeigen wir anhand von drei Fallstudien, wie Armutspolitik im Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Solidarität demokratisch ausgehandelt wird.
   Tagungsmappe (1.5 MB)
 

2008: Lohnt sich Arbeit immer?

Caritas Zürich fordert Steuerbefreiung für Arme.

Arbeit soll sich immer lohnen, könnte man meinen. Dies trifft für Zürich nicht zu. Im neuen Diskussionspapier gibt Caritas Zürich denjenigen Erwerbstätigen eine Stimme, die knapp über dem Existenzminimum leben und somit keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben. Es geht ihnen finanziell schlechter als denjenigen, die unter dem Existenzminimum leben und ergänzend Sozialhilfe beziehen. Grund dafür ist der so genannte Schwelleneffekt, der in einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern jährlich rund 7550 Franken ausmacht.
   Tagungsmappe (1.3 MB)







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Events

11.09.2010
Tag der offenen Tür im Caritas-Markt Winterthur
27.09.2010
Vortrag über die Patientenverfügung in Rüti
29.09.2010
Standaktion in Zürich-Oerlikon
03.-10.10.2010
«Armut bei uns» in Zürich-Enge
28.10.2010
5. Zürcher Armutsforum